Wer steuert wen?
Ich mein Handy oder mein Handy mich?
Workshops für Schulen zu Aufmerksamkeit,
Selbstwahrnehmung und bewusstem Umgang
mit digitalen Medien.
Warum dieses Thema?
Smartphones, Social Media und digitale Medien gehören heute selbstverständlich zum Alltag vieler Jugendlicher.
Gleichzeitig zeigt sich im Schulalltag immer deutlicher: Die Aufmerksamkeit ist schnell weg. Konzentration fällt schwer. Wirklich zuzuhören, bei einer Sache zu bleiben oder sich auf Aufgaben, Gespräche und das eigene Lernen einzulassen, wird für viele Jugendliche zunehmend herausfordernd.
Viele Jugendliche wissen längst, dass ihnen permanentes Scrollen, ständige Erreichbarkeit oder zu viel Bildschirmzeit nicht immer guttun.
Und trotzdem passiert es immer wieder.
Das Smartphone wird geöffnet, obwohl eigentlich Lernen, Schlafen, Hausaufgaben oder Ruhe dran wären.
Nicht, weil Jugendliche es nicht besser wissen.
Sondern weil das Handy in diesem Moment etwas übernimmt:
Es lenkt ab. Es beruhigt. Es bestätigt. Es verbindet. Es überdeckt Langeweile, Druck, Unsicherheit, Stress oder innere Unruhe.
Deshalb geht es in meinen Workshops nicht zuerst um Handyregeln.
Es geht um den Moment davor:
Was passiert in mir, bevor ich automatisch reagiere?
Wann entsteht der Impuls?
Was steuert meine Aufmerksamkeit?
Was suche ich gerade?
Und wie kann ich lernen, einen kleinen Moment bewusster zu entscheiden?
Diese Fragen stehen im Zentrum von „Wer steuert wen?“ – dem Grundlagenworkshop der Reihe.
Darauf aufbauend vertiefen weitere Workshops einzelne Schwerpunkte: Selbstbild und Wirkung in sozialen Medien, Aufmerksamkeit und Konzentration, Kommunikation und Miteinander sowie sicheres Auftreten vor Gruppen.
Die Jugendlichen setzen sich nicht nur theoretisch mit digitalem Alltag auseinander. Sie erleben direkt, wie Aufmerksamkeit, Gefühle, Körper, Verhalten und Smartphone-Reize zusammenhängen.
So entsteht Medienkompetenz nicht nur durch Wissen über digitale Medien, sondern durch einen bewussteren Umgang mit sich selbst im digitalen Alltag.
Die Ausgangslage
Zwischen Aufmerksamkeit, Druck und ständiger Erreichbarkeit
Viele Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und Eltern beobachten ähnliche Entwicklungen: Jugendliche sind ständig online, ständig erreichbar und permanent von neuen Reizen umgeben.
Gleichzeitig wird im Alltag vieles schwieriger: sich wirklich zu konzentrieren, zuzuhören, bei einer Sache zu bleiben oder sich bewusst auf Aufgaben und Gespräche einzulassen.
Die Aufmerksamkeit springt schnell weiter. Gedanken driften ab. Gespräche laufen nebeneinander her. Und vieles passiert automatisch – ohne dass Jugendliche selbst genau merken, warum.
Viele Jugendliche greifen zum Smartphone, obwohl sie eigentlich lernen, Hausaufgaben machen oder schlafen wollten. Nicht unbedingt, weil sie undiszipliniert sind. Sondern weil Apps und soziale Medien darauf ausgelegt sind, Aufmerksamkeit dauerhaft zu binden: durch kurze Reize, ständige Unterbrechungen, Likes, Nachrichten und das Gefühl, immer reagieren zu müssen.
Dazu kommen Vergleich, Gruppendruck, digitale Selbstdarstellung und Konflikte, die sich im digitalen Raum oft schneller zuspitzen.
Nicht, weil mit Jugendlichen grundsätzlich etwas falsch ist. Sondern weil sie in einer Welt aufwachsen, die ihre Aufmerksamkeit permanent fordert.
Mein Ansatz
Verhalten sichtbar machen
In meinen Workshops geht es nicht darum, Jugendlichen zu erklären, dass sie weniger am Handy sein sollten.
Das wissen viele längst.
Es geht darum, den Moment sichtbar zu machen, in dem Verhalten entsteht: bevor automatisch gescrollt, geantwortet, verglichen, abgelenkt oder reagiert wird.
Die Jugendlichen erleben in praktischen Übungen, wie schnell Aufmerksamkeit springt, wie stark kleine Reize wirken und wie der Körper oft schon reagiert, bevor eine bewusste Entscheidung getroffen wird.
Sie beobachten zum Beispiel:
Was passiert, wenn das eigene Smartphone sichtbar im Raum liegt?
Wie verändert sich Konzentration durch Unterbrechungen?
Wie schnell entsteht der Impuls, automatisch zu reagieren?
Was spüre ich im Körper, wenn ich nicht sofort zum Handy greife?
Welche Gefühle oder Bedürfnisse tauchen auf, wenn Ablenkung für einen Moment wegfällt?
Und was verändert sich, wenn ich einen kleinen Moment warte, bevor ich handle?
So wird aus Medienkompetenz kein Vortrag über Risiken, sondern eine direkte Erfahrung:
Ich bemerke, was mich steuert.
Ich erkenne automatische Muster.
Ich verstehe besser, was in mir passiert.
Und ich kann einen kleinen Moment bewusster entscheiden.
Dabei geht es nicht um Verbote, Moral oder perfekte Selbstkontrolle.
Es geht darum, Jugendlichen Erfahrungsräume zu geben, in denen sie Aufmerksamkeit, Verhalten, Körperreaktionen, Gefühle und digitale Reize bewusster wahrnehmen lernen.
Nicht perfekt.
Nicht von heute auf morgen.
Aber Schritt für Schritt.
Warum dieser Ansatz?
Ich komme aus dem Schauspiel. Und genau darin liegt ein wesentlicher Teil meines Zugangs.
Im Schauspiel geht es darum, menschliches Verhalten genau wahrzunehmen:
Wie reagiere ich?
Was passiert mit meinem Körper?
Welche Gefühle beeinflussen mein Handeln?
Wie wirke ich auf andere?
Wann bin ich präsent?
Und wann läuft etwas automatisch ab?
Diese Fragen sind auch im digitalen Alltag von Jugendlichen zentral.
Denn soziale Medien sind für viele Jugendliche längst zu einer eigenen Bühne geworden: ein Raum, in dem sie sich zeigen, vergleichen, anpassen, reagieren, dazugehören wollen oder Bestätigung suchen.
Ein Snap.
Ein Like.
Ein Kommentar.
Ein kurzes Video.
Eine Nachricht im Klassenchat.
Eine Story.
Ein Vergleich.
Plötzlich springt die Aufmerksamkeit. Der Körper reagiert. Ein Impuls entsteht. Oft schneller, als Jugendliche bewusst entscheiden.
Aus meiner Arbeit als Schauspieler bringe ich Erfahrung mit Körperwahrnehmung, Präsenz, Wirkung, Stimme, Ausdruck, Gruppendynamik und Verhalten im Raum mit.
Diese Erfahrung verbinde ich mit medienpädagogischen Inhalten und einer fachlichen Auseinandersetzung mit digitaler Jugendkultur, Social Media und Medienkompetenz.
Ergänzend zu meiner langjährigen Arbeit mit Gruppen, Jugendlichen und Erwachsenen habe ich die berufsbegleitende Weiterbildung zur/zum Soziale-Medien-Arbeiter*in bei Clemens Beisel („Clemenshilft!“) absolviert.
So entsteht ein Ansatz, der nicht nur über Medien spricht, sondern Verhalten, Aufmerksamkeit und Selbstwahrnehmung praktisch erfahrbar macht.
Workshops für Schulen
Die Workshops richten sich an weiterführende Schulen, Berufsschulen, Schulsozialarbeit und Bildungseinrichtungen. Sie sind modular aufgebaut und können einzeln gebucht, flexibel kombiniert oder als aufeinander aufbauende Workshopreihe durchgeführt werden – je nach Zielgruppe, Anlass und Bedarf.
Alle Workshops werden altersgerecht angepasst – vom Einstieg in Klasse 7 bis zur vertiefenden Arbeit in Oberstufe und Berufsschule.
Einzeln buchbar · Flexibel kombinierbar · Als Workshopreihe möglich
WER STEUERT WEN?
Zwischen Social Media, Erwartungen und dir selbst
Viele Jugendliche greifen zum Smartphone, obwohl sie eigentlich etwas anderes tun wollten.
Der Workshop macht sichtbar, was oft vor dem Griff zum Handy passiert: Aufmerksamkeit springt, ein Impuls entsteht, der Körper reagiert – und plötzlich läuft Verhalten automatisch ab.
„WER STEUERT WEN?“ hilft Jugendlichen, diese Muster früher zu bemerken und bewusster mit Aufmerksamkeit, Reizen und digitalen Medien umzugehen.
ICH ONLINE
Selbstbild, Wirkung und Identität in sozialen Medien
Viele Jugendliche bewegen sich täglich in sozialen Medien – und gleichzeitig entsteht oft unbemerkt ein Druck, dazuzugehören, mitzuhalten oder sich ständig zu vergleichen.
Der Workshop macht sichtbar, wie soziale Medien Selbstbild, Verhalten und Wahrnehmung beeinflussen – und wie Jugendliche lernen können, sich zu zeigen, ohne sich zu verstellen.
SMART FOCUS
Aufmerksamkeit, Konzentration und Fokus im Schulalltag
Viele Jugendliche sind im Unterricht zwar da, aber oft nicht wirklich gedanklich bei der Sache.
Der Workshop macht erfahrbar, wie digitale Reize Aufmerksamkeit und Konzentration beeinflussen –
und was Jugendlichen helfen kann, wieder bewusster bei einer Sache zu bleiben.
ECHT VERBUNDEN
Kommunikation, Zuhören und Miteinander im Alltag
Viele Jugendliche sind ständig miteinander in Kontakt – und gleichzeitig fällt es oft schwer, wirklich zuzuhören, klar zu kommunizieren oder sich auf andere einzulassen.
Der Workshop macht erfahrbar, wie Aufmerksamkeit und Kommunikation zusammenhängen – und was sich verändert, wenn Menschen sich wirklich begegnen.
STEH DA. ZEIG DICH. ÜBERZEUG.
Sicher auftreten bei Referaten, Präsentationen und Prüfungen
Vielen Jugendlichen fällt es online leicht, sich zu zeigen. Doch sobald sie vor der Klasse stehen, wird die Stimme unsicher, der Kopf leer oder der Druck plötzlich spürbar.
Der Workshop hilft Jugendlichen, ruhiger aufzutreten, klarer zu sprechen und sich auch dann sicher zu zeigen, wenn alle direkt hinschauen.
ELTERNABEND
Zwischen Kontrolle und Vertrauen – Jugendliche sicher begleiten
Viele Eltern erleben im Alltag Diskussionen, Unsicherheit oder Konflikte rund um Smartphone und Social Media.
Der Elternabend gibt Orientierung:
Was passiert in der digitalen Lebenswelt von Jugendlichen eigentlich wirklich – und wie können Eltern begleiten, ohne ständig zwischen Kontrolle und Überforderung zu geraten?
Umfang & Finanzierung
Die Angebote sind modular aufgebaut und können einzeln, kombiniert oder als Projekttag durchgeführt werden.
Die Workshops für Schülerinnen und Schüler sind bereits ab 3 Unterrichtseinheiten möglich. Der Umfang wird je nach Klasse, Zielgruppe und Bedarf individuell abgestimmt – vom kompakten Einstieg bis zum vertiefenden Projekttag.
Als Orientierung: Ein 6-stündiger Klassenworkshop liegt je nach Rahmen bei etwa 750 €.
Auch Elternabende sind als ergänzendes Format möglich. Umfang und Kosten werden je nach Dauer, Rahmen und Zielgruppe individuell abgestimmt.
Gerne bespreche ich gemeinsam mit Ihnen, welches Format für Ihre Schule, Klasse oder Einrichtung sinnvoll, realistisch und passend ist.
Über mich
Ich bin ausgebildeter Schauspieler, Workshopleiter und Trainer und arbeite seit vielen Jahren auf der Bühne, vor der Kamera und mit Gruppen.
Mein Zugang zu Medienkompetenz entsteht aus der Schauspielarbeit.
Denn im Schauspiel geht es nicht nur darum, eine Rolle zu spielen. Es geht darum, menschliches Verhalten genau wahrzunehmen: Wie reagiere ich? Was passiert mit meinem Körper? Wie wirke ich auf andere? Welche Gefühle beeinflussen mein Handeln? Und wann läuft etwas automatisch ab, bevor ich bewusst entscheide?
Ein Satz von Shakespeare begleitet meine Arbeit seit vielen Jahren: Die ganze Welt ist Bühne.
Für mich steckt darin eine zentrale Erfahrung: Wir spielen nicht nur im Theater Rollen. Auch im Alltag nehmen wir Rollen ein – in der Schule, in Gruppen, im Kontakt mit anderen und besonders dort, wo wir gesehen, bewertet oder verglichen werden.
Was Schauspielerinnen und Schauspieler bewusst trainieren, passiert im Alltag oft unbewusst: Haltung, Blick, Stimme, Reaktion, Wirkung, Anpassung, Rückzug, Präsenz oder Unsicherheit.
Genau daraus entsteht meine Workshoparbeit.
Ich arbeite mit Fragen wie:
Wer bin ich?
Warum bin ich?
Zu wem werde ich, wenn ich eine Bühne betrete?
Und wer will ich sein?
Diese Fragen übertrage ich in den Alltag von Jugendlichen: auf Schule, Gruppen, Auftreten, Kommunikation und den Umgang mit digitalen Medien.
Denn auch dort geht es immer wieder um Rollen, Wirkung, Aufmerksamkeit, Zugehörigkeit und bewusste Entscheidung.
Meine Weiterbildung zur/zum Soziale-Medien-Arbeiter*in bei Clemens Beisel („Clemenshilft!“) in Kooperation mit der Akademie EiGEN-SiNN gGmbH fließt ergänzend in meine Workshoparbeit ein.
So verbinde ich Schauspiel, Präsenz- und Gruppenarbeit mit Medienkompetenz – und mache erfahrbar, wie Jugendliche bewusster mit Aufmerksamkeit, Verhalten und sich selbst umgehen können.

Wie ich arbeite
Erfahrungsorientiert
Die Jugendlichen setzen sich nicht nur theoretisch mit Themen auseinander – sie erleben sie direkt.
Sie beobachten, wie schnell Aufmerksamkeit springt, wie stark kleine Reize wirken und wie Verhalten oft automatisch abläuft, bevor eine bewusste Entscheidung entsteht.
Aktiv und praxisnah
Im Mittelpunkt stehen konkrete Erfahrungen aus dem Alltag der Jugendlichen: Smartphone, Social Media, Klassenchat, Gruppendruck, Konzentration, Kommunikation und der Umgang mit sich selbst.
Die Jugendlichen probieren aus, nehmen wahr, reflektieren und übertragen ihre Erfahrungen auf Situationen aus Schule und Alltag.
Mit Körper, Wahrnehmung und Reflexion
Ein wichtiger Teil meiner Arbeit ist die Verbindung von Kopf und Körper.
Denn Impulse entstehen nicht nur im Denken. Sie zeigen sich auch körperlich: als Unruhe, Griff zum Handy, Blick zur Seite, Ablenkung, Anspannung oder innerer Druck.
Genau diese Momente werden im Workshop sichtbar und besprechbar.
Einzeln, zu zweit und in der Gruppe
Die Jugendlichen arbeiten allein, in Partnerübungen, in Kleingruppen und im gemeinsamen Austausch.
So entstehen Erfahrungsräume, in denen Verhalten sichtbar, spürbar und reflektierbar wird.
Ohne erhobenen Zeigefinger
Die Workshops sind nicht belehrend und nicht moralisch.
Es geht nicht darum, Jugendlichen zu sagen, was sie falsch machen.
Es geht darum, gemeinsam zu erforschen, was passiert und wie sie lernen können, einen kleinen Moment bewusster zu entscheiden.
Kontakt
Sie interessieren sich für einen Workshop, einen Projekttag oder einen Elternabend?
Ich berate Sie gerne persönlich zu Umfang, Format und Finanzierungsmöglichkeiten und entwickle gemeinsam mit Ihnen ein passendes Angebot für Ihre Schule, Klasse oder Einrichtung.
Weitere Informationen, ausführliche Workshopbeschreibungen oder ein Factsheet sende ich Ihnen gerne auf Anfrage zu.
Volkram Zschiesche
E-Mail: info@wersteuertwen.de
Standort: Stuttgart
Kooperationspartner im Landesprogramm „Lernen mit Rückenwind“
UP-Nr.: UP501794